






Presse: Blaue Blume, LAWO LWC1019 (2011)
Sehnsucht und Leidenschaft. Überzeugende Schumann-Interpretation von Rune Alver. Schumanns „Fantasie op. 17“ ist Liszt gewidmet – der davon überzeugt war, dass dieses Stück sich für eine öffentliche Vorführung nicht eigne. Rune Alver teilt diese Bedenken nicht. Auf seiner neuen CD gibt er dem Stück eine überzeugende Interpretation, die die wilden, zerrissenen Qualitäten, die zu Liszts Vorbehalten beigetragen haben dürften, noch unterstreicht. Hier gibt es erzromantische Gefühle wie Sehnsucht und Leidenschaft, Ruinen, Fragmente und Ironie – und all dies in feingeschliffener musikalischer Formulierung. Im ersten Satz hält Alver die Spannung durch alle Wellenbewegungen und bis zum abschließenden Beethovenzitat aufrecht. Den Gegensatz zwischen dem wilden Florestan und dem milden Eusebius bringt er gekonnt zum Ausdruck. […] Den Abschluss bildet Torstein Aagaard-Nilsens „Blue Traces“ – ein stimmungsvolles Stück Gegenwartsmusik, das sich hervorragend in den romantischen Zusammenhang einfügt. Peter Larsen, 6. april 2011 Bergens Tidende
Atmendes Entzücken. Diese Musik atmet. Und in der Zusammenstellung dieser CD wird das niemals langweilig. Der Titel „Blaue Blume“ reflektiert mehrere Aspekte der Musik, die sich hier entfaltet wie ein aufblühendes Blau. Werke von Robert Schumann und Frédéric Chopin bilden den Auftakt zu dieser Sammlung, Chopins „Mazurka fis-moll op. 6,1“ und seine „Ballade As-dur op. 47“ werden elegant und spielerisch interpretiert. Damit ist angerichtet für den Höhepunkt der CD: Schumanns phantastisches und für seine Zeit einzigartiges Werk „Fantasie C-Dur op. 17“, das hier mit Einfühlungsvermögen und großem Verständnis gespielt wird. Wieder gelingt es Rune Alver, eine Stimmung zu schaffen, die beim Hören eine ganze Reihe von Assoziationen weckt. Das letzte Stück ist Torstein Aagaard-Nilsens „Blue Traces“. Dieses zeitgenössische Werk wurde inspiriert von Gemälden der drei Künstler John Petter Havnerås, Elin Alver und Thor Erdahl. Die Gemälde, die im Booklet zu sehen sind, sind Meditationen über die Farbe Blau. Und tatsächlich: Schumann und Chopin sind schön, beeindruckend und grandios. Aagaard-Nilsens Werk ist wunderbar, phantasievoll und lässt sich sehr gut hören. Seine Musik hat er ausgehend von seinen eigenen Assoziationen zu den Gemälden geschaffen, und in vieler Hinsicht trägt er damit zu einer Vertiefung ihres künstlerischen Ausdrucks bei. Und er löst damit eigene Phantasien des Hörers aus – zur Idee des Blauen. Imponierend ist auch Rune Alvers Interpretation dieses Werkes, die noch einmal seine besondere Vielseitigkeit unterstreicht. Trond Erikson 17.08.2011 Smaalenene.no
Solo-Klavier
Der aus Bergen stammende Rune Alver reist mit seinem außerordentlichen Klavierspiel um die ganze Welt, und sein drittes Album zeigt, warum. Mit seiner Interpretation der Werke zweier Komponisten des 19. Jahrhunderts, Frédéric Chopins „Mazurka fis-moll“ und „Ballade As-dur“ und Robert Schumanns „Fantasie C-Dur op. 17“, gibt Alver dem Hörer eine Ahnung von seinem Einfühlungsvermögen und von seinem Können. Geir Hovensjø, April 2011 Østlendingen
Rune Alvers Interpretation von Chopin und Schumann ist anziehend natürlich. Es scheint, als würde sich die Musik unter seinen Händen ganz einfach entfalten – und niemals kommt das Gefühl auf, als zwinge er der Musik eine eigene Deutung auf. Martin Anderson April 2011 Klassisk Musikkmagasin
Der Pianist Rune Alver kombiniert zeitgenössische Musik mit Frédéric Chopin und Robert Schumann und spielt alles mit Einfühlungsvermögen und Klarheit. Astrid Kvalbein April 2011 Aftenposten
SEHR SCHÖN: Es ist eine Freude, die Bauertänze mit dem Pianisten Rune Alver aus Bergen auf Griegs eigenem Flügel zu erleben, in einem rhythmisch prägnanten Spiel, das nie grobschlächtig wirkt, auch dann nicht, wenn Grieg mit vollen Akkorden begleitet. Tore Lund, BA, 06.03.2008 Genuin Grieg. „Waldesstille" wird zu einem Genuß, es ist, als wenn er sich in die Musik einschleicht und sie in die Tasten hineinstreichelt; und herauskommt ein abgetöntes, farbiges Klangbild. Rune Alver war viele Jahre lang aktiver Pianist. Aber er sollte in besseres Licht gestellt werden; diese CD zeigt, daß er das verdient. Tori Skrede, Verdens Gang, 04.03.2008
Mountain Dance - VISIONARY MASTERPIECES BY THE YOUNG EDVARD GRIEG: Genuin Grieg. „Waldesstille“ wird zu einem Genuß, es ist, als wenn er sich in die Musik einschleicht und sie in die Tasten hineinstreichelt; und herauskommt ein abgetöntes, farbiges Klangbild. Rune Alver war viele Jahre lang aktiver Pianist. Aber er sollte in besseres Licht gestellt werden; diese CD zeigt, daß er das verdient. Tori Skrede, Verdens Gang, 04.03.2008